Das Kooperationsprojekt mit dem Regionalmanagement Innsbruck-Land widmet sich der Sichtbarmachung der charakteristischen Bergmähder und Lärchenwiesen im Wipptal und Umgebung (Innsbruck- Land). Es umfasst alle Maßnahmen, die zu ihrer langfristigen Wertschätzung und Bewirtschaftung notwendig sind. Da viele Landwirte ihre Flächen bereits eigenständig erhalten, liegt der Fokus darauf, der Bevölkerung, Besuchern und insbesondere Schulklassen die ökologische Bedeutung dieser Arbeit sowie das traditionelle agrarische Wissen näherzubringen.
Das Projekt „Bergmähder und Lärchenwiesen – Erbe für die Zukunft“ setzt sich für den langfristigen Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaften in der Region Innsbruck-Land ein. Durch die Sicherung und Wiederbelebung traditioneller Bewirtschaftungsformen werden wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten geschützt. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Biodiversität, bewahrt das charakteristische Landschaftsbild, unterstützt die regionale Landwirtschaft und macht das kulturelle Erbe der Berglandwirtschaft für kommende Generationen erlebbar.
Bergmähder und Lärchenwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen der Tiroler Kulturlandschaft. Aufgrund des hohen Bewirtschaftungsaufwands und des geringen wirtschaftlichen Ertrags werden viele dieser Flächen jedoch aufgegeben und verbuschen zunehmend. Das Projekt „Bergmähder und Lärchenwiesen – Erbe für die Zukunft“ vernetzt Gemeinden, Bewirtschafter und Fachorganisationen, um diese wertvollen Flächen zu erhalten und ihre nachhaltige Nutzung zu fördern. Dazu gehören die Erfassung und Bewertung der Flächen, Maßnahmen zur Pflege und Revitalisierung sowie die Bewusstseinsbildung für ihren ökologischen und kulturellen Wert. So werden Biodiversität, regionale Identität und eine nachhaltige Bewirtschaftung langfristig gesichert.
