Mit diesem Projekt entsteht ein regionales Zentrum für niederschwellige augenoptische Gesundheitsdienstleistungen. Moderne Screening- und Refraktionstechnologien, kombiniert mit fachlicher Beratung, sichern die augenoptische Versorgung im Tal. Insbesondere da es keinen Augenarzt im Wipptal gibt. Durch den Fokus auf Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und innovative Ansätze leistet das Projekt einen Beitrag zu Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie und Digitalisierung. Damit stärkt es nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern auch den Standort Wipptal als Vorzeigeregion für smarte und zukunftsfähige Dienstleistungen.
- Steigerung der regionalen Resilienz: einerseits wird durch das Projekt die gesundheitliche Resilienz bzw. durch gesundheitliche Versorgung verbessert, andrerseits wird auch die wirtschaftliche Resilienz gesteigert durch den Ausbau und die Erweiterung eines innovativen regionalen Kleinunternehmens.
- Gesundheitsversorgung verbessern: Niederschwellige Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennung von Sehschwächen, insbesondere bei Kindern und älteren Menschen.
- Screening-Angebot & Dienstleistungen etablieren: Augeninnendruckmessungen, Netzhaut-Checks, präventive Sehtests, Dry Eye Behandlungen, Low vision, etc. direkt im Wipptal, in Verbindung mit Telemedizin
- Neue Patientengruppen ansprechen: Low-Vision-Versorgung, Kinderoptometrie, Kontaktlinsen-Spezialversorgung.
- Regionale Wertschöpfung stärken: Ausbau des Standortes in Steinach, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in einem regionalen KMU.
- Innovationsvorbild im ländlichen Raum: Modellcharakter für optometrische Versorgung in Regionen ohne Augenarzt.
- Gesellschaftlicher Nutzen: Frühzeitige Versorgung senkt langfristig Gesundheitskosten (OECD: Präventionsinvestitionen sparen bis zu dem Dreifachen an Folgekosten).
Zielgruppe: Bevölkerung des gesamten Wipptals (ca. 15.500 Menschen), mit Fokus auf Kinder (ca. 2.300), Senior:innen (ca. 3.100) und die große Gruppe der Sehbeeinträchtigten (ca. 9.400 Personen).
Optik Geir ist seit 2022 ein etablierter Betrieb in Steinach am Brenner. Mit einem Umsatzschwerpunkt auf Brillen (über 70 %) und einem wachsenden Bedarf an optometrischen Leistungen stößt der aktuelle Standort an seine Grenzen. Mit dem geplanten Neubau/Umzug in ein größeres Geschäft sollen die räumlichen und technischen Möglichkeiten geschaffen werden, die Versorgungslücke im Bereich Vorsorge und Screening zu schließen.
Folgende Projektteile werden umgesetzt:
- Planung und Neubau/Umbau eines größeren Geschäftslokals
- Sukzessive Anschaffung neuer optometrischer Geräte, bereits im bestehenden Geschäft
- Einrichtung eines modernen Refraktions- und Screeningraums
- Aufbau neuer Dienstleistungen: Kinderoptometrie, Low-Vision-Beratung, Dry Eye Versorgung
- Kooperationen mit Ärzten, Schulen, Kindergärten, Seniorenwohnheimen und Sportvereinen im Wipptal
- Kommunikationsmaßnahmen zur Information der Bevölkerung (Workshops, Vorträge, Öffentlichkeitsarbeit)
